FREILUFT MANUFAKTUR

DIE ENTSCHEIDUNGEN HINTER DEN FILMEN

I. Zielsetzung

Beweisen statt behaupten

Massiv und filigran zugleich. Den Elementen trotzend, und doch warm und doch einladend.  Das ist FREILUFT. Eine Marke für das Zelebrieren und Möglichmachen besonderer Momente, in fröhlicher Geselligkeit ebenso wie im entspannten Alleinsein. Über Jahrzehnte.

Die filmische Markenprofilierung musste diesen Spagat meistern, zwischen dem Harten und dem Einladenden. Die Betonung der Atmosphäre statt der Nutzung galt es erstmals in der Markenidentität zu verankern.

Es musste beweisen statt behaupten. Das Medium Film ist dafür besonders geeignet, doch verlangt es, dass jede Entscheidung in Bild, Ton und Dramaturgie der Beweisführung dient und nicht dem Effekt.

Die Qualität war da. Nichts wurde verschönert, nichts erfunden oder überspitzt.

Sie wurde nur an die Oberfläche geholt.

FREILUFT MANUFAKTUR

Signature Film

II. Filmische Architektur

Die Welt von FREILUFT

Um das filmische Potenzial von FREILUFT zu erschließen, haben wir fünf Filme geschaffen.

Im Zentrum steht der Signature Film als Seele der Marke. Als Leitwerk etabliert er die filmischen Codes, denen die übrigen folgen. Um ihn herum vertieft der Manufakturfilm die technischen Entscheidungen, während drei Ambientefilme die Marke in drei Jahreszeiten und Lebenssituationen zeigen, vom Ferienhaus am Mittelmeer bis hinter den Polarkreis.

Ein einzelner Film steht für sich. Erst fünf Filme, die sich gegenseitig tragen, ergeben eine geschlossene Welt, die sich von jeder Seite betreten lässt.

Freiluft Filmische Architektur 4
Freiluft Filmische Architektur Mobile

FREILUFT MANUFAKTUR

Filmische Beweisführung

Manufakturfilm

Eine filmische Führung durch die Manufaktur, geleitet von den Gründern. Hier entsteht die Qualität, und hier stehen die Menschen, die für sie bürgen.

Lofoten

Mallorca

Münsterland

III. Musikalische Markenidentität

Die Stimme der Marke

Während sich der Großteil der Marken auf das Visuelle konzentriert, wird das Hörbare oft grob vernachlässigt. Dabei liegt gerade dort das größte Potenzial für Differenzierung und gehobene Positionierung.

Für FREILUFT haben wir die Musik zur strategischen Trägerin der Markenidentität gemacht. Das Violoncello wurde zum Leitinstrument bestimmt. Haptisch und durch das warme Holz sehr sinnlich, ja menschlich. Immer in Berührung mit dem Boden, groß und massiv und doch leicht und atmosphärisch. Ein Instrument, das gegen die Trends der Branche geht und das FREILUFT bewusst besetzen konnte.

Daraus entwickelten wir ein Leitmotiv. Mal stärker, mal subtiler, mal gestrichen, mal gezupft, zieht es sich durch alle Werke.

Auch ohne Bild bleibt jeder Film unverkennbar FREILUFT.

Freiluft Noten Partitur

Das wiederkehrende Motiv. Diese Melodie steht stellvertretend für FREILUFT und taucht in allen filmischen Werken auf, wenn auch häufig in einer Variation. Im Signature Film ist sie das tragende Thema, im Manufakturfilm ertönt sie kurz zu Beginn, um dann im Pizzicato oder im Klavier versteckt später wieder aufzutauchen, und bei den Ambientefilmen schließt sie die atmosphärischen Melodien ab und führt sie zurück in die FREILUFT Welt.

Das Motiv und die Filmmusiken wurden komponiert von Ardie Son

IV. Haptische Tongestaltung

Der Beweis im Klang

Eine Tür aus acht Millimeter starkem Marine-Aluminium schließt anders. Satt, dumpf, mit einem leisen Nachschwingen. Eine massive Eichenplatte klingt wertiger als billiger Pressspan. Gewisse Geräusche entstehen nur durch echte Material- und Fertigungsqualität.

Also haben wir den Korpus zum Instrument gemacht. Die Materialien wurden abgeklopft, die Töne aufgenommen und in der Filmmusik an die Stelle des Schlagzeugs gesetzt. Das Klopfen auf Holz trägt als Basstrommel, der Schlag auf die Metalltür antwortet als Becken.

Jeder Trommelschlag in dieser Musik kommt aus der Küche.

Das gelingt nur, wenn das Material massiv genug ist, um zu klingen.

V. Visuelle Authentizität

Das verdiente Bild

Was beeindruckt heute noch? Eine Küche unter dem Sternenhimmel, Nordlichter, die über ihr flackern? Als Bild allein nicht mehr. Mit generativer KI wird das schönste Motiv schnell beliebig. Die Kraft liegt dann nicht im Bild, sondern in seiner Echtheit. Diese Echtheit zu belegen, ist Aufgabe der Marke.

Auf generative KI und 3D-Renderings zu verzichten, war für FREILUFT nur konsequent. Erst das macht die Bilder glaubwürdig statt bloß schön. Dafür stehen die drei Ambientefilme aus den Lofoten, Mallorca und dem Münsterland. Sie zeigen keinen produzierten Augenblick, sondern einen erlebten.

Das hat seinen Preis. Wer auf die Lofoten fliegt und auf das Licht wartet, riskiert, mit leeren Händen zurückzukehren. Genau dieser Aufwand ist das Statement.

An einem einzigen Abend riss der Himmel auf. Solche Bilder kann man nicht planen, nur verdienen. Erst dann sind die Nordlichter dieser Nacht kein Kitsch, sondern Atmosphäre.

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